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Juni 2023
Juni 2023
Autor: Dr. Christian Bloth
Mit Beschluss vom 13. September 2022 hat das Bundesarbeitsgericht („BAG“) die Feststellung getroffen, die gesetzliche Pflicht des Arbeitgebers, ein System zur Arbeitszeiterfassung einzuführen, welches Beginn, Ende und die Dauer der geleisteten täglichen Arbeitszeit von Arbeitnehmern erfasst, bestehe bereits heute.
Autor: Jonas Anders
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) urteilte im September vergangenen Jahres, dass Arbeitgeber schon jetzt verpflichtet sind, Arbeitnehmern ein System zur allgemeinen Zeiterfassung ihrer Arbeitszeit zur Verfügung zu stellen. Das Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern (LAG) hatte nun kürzlich darüber zu entscheiden (Urteil vom 28.3.2023 – 5 Sa 128/22), ob die durch den Arbeitnehmer vorgenommene fehlerhafte Arbeitszeiterfassung eine ordentliche Kündigung rechtfertigt.
Autor: Sebastian Mewes
In seiner Entscheidung vom 28. Februar 2023 (Az. 2 AZR 227/22) hatte sich das Bundesarbeitsgericht (BAG) mit einer betriebsbedingten Kündigung zu beschäftigten und der Frage, ob die Fremdvergabe von Arbeiten an eine konzernangehörige Drittgesellschaft eine solche Kündigung sozial rechtfertigt.
Autor: Jonas Anders
Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg (LAG) hat in einem Urteil vom 30. September 2022 (Az. 6 Sa 280/22) entschieden, dass sich der Arbeitnehmer auf seine Annahmeverzugsvergütung „böswillig unterlassene Verdienste“ anrechnen lassen muss, wenn er nicht vollständig Auskunft über die ihm zugeleiteten Vermittlungsvorschläge der Agentur für Arbeit bzw. des Jobcenters erteilt.
Autor: Dr. Christian Bloth
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat in einem Urteil vom 29. März 2023 (Az. 5 AZR 255/22) entschieden, dass dem Arbeitnehmer ein Anspruch auf eine Annahmeverzugsvergütung zusteht, wenn der Arbeitgeber in widersprüchlicher Weise eine fristlose Änderungskündigung ausspricht und dem Arbeitnehmer gleichzeitig ein Weiterbeschäftigungsangebot zu unveränderten Bedingungen während des Kündigungsschutzprozesses anbietet.
Autor: Sebastian Mewes
Hat ein männlicher Bewerber, dem eine Stelle mit der Begründung abgesagt wurde, die Tätigkeit sei "eher etwas für flinke Frauenhände", einen Anspruch auf Entschädigung aus dem Gesichtspunkt der Diskriminierung? Mit dieser Frage hatte sich das Landesarbeitsgericht Nürnberg (LAG) in einer Entscheidung (Urteil vom 13. Dezember 2022, Az. 7 Sa 168/22) zu beschäftigen.
