NEWSLETTER
Juni 2021

Arbeitsrecht in der betrieblichen Praxis – Neueste Entwicklungen


Unser Newsletter „Juni 2021" beschäftigt sich mit den unten genannten Themen, u.a. auch wieder zwei „Corona-bedingten" Entscheidungen aus dem Betriebsverfassungsrecht.

 

Unsere Themen:

Neue Positionierung des BAG bei Ausschlussklauseln im Arbeitsvertrag – Aktuell: die Kündigung des Hinweisgebers („Whistleblowing") – Kostenerstattung bei Einschaltung eines Privatdetektivs – Anfechtung des Aufhebungsvertrages wegen widerrechtlicher Drohung – Mitbestimmung des Betriebsrats bei Einstellungen unter Bedingungen der Corona Krise – Mitbestimmung des Betriebsrats bei Festlegungen des Arbeitgebers hinsichtlich Coronatest in der Arbeitszeit

 

Gerne stehen wir Ihnen für Ihre arbeitsrechtliche Fragestellungen – auch außerhalb der Themen des Newsletters – zur Verfügung und wünschen Ihnen – wenn möglich – eine schöne Urlaubszeit. Bleiben wir zuversichtlich!

 

Ihr kallan Arbeitsrechts Team

Inhalt
Neupositionierung des BAG bei Ausschlussklauseln

Autor: Dr. Christian Bloth

Ist eine arbeitsvertragliche Ausschlussklausel wirksam, die die Geltendmachung jeglicher wechselseitiger Ansprüche an eine bestimmte Frist knüpft? Das BAG hat sich in seiner Entscheidung vom 26. November 2020 (Az 8 AZR 58/20) neu zu der Frage der Wirksamkeit arbeitsvertraglicher Ausschlussklauseln positioniert.

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„Heiligt der Zweck die Mittel?"
- Die außerordentliche Kündigung des Hinweisgebers -

Autor: Julia Loos

Im Rahmen ihrer Arbeit stößt eine Mitarbeiterin auf E-Mails, die einen Vorgesetzten strafrechtlich belasten. Wie sollte in einer solchen Situation reagiert werden? Das Arbeitsgericht Aachen hatte kürzlich in diesem Fall über die Wirksamkeit einer Kündigung zu entscheiden, nachdem die Mitarbeiterin E-Mail-Verläufe an die Staatsanwaltschaft weitergegeben hatte.

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Bundesarbeitsgericht: Kostenerstattung bei Einschaltung eines Privatdetektivs?

Autor: Jonas Anders

Vermutet der Arbeitgeber eine schwere vertragliche Pflichtverletzung durch einen seiner Mitarbeiter, liegt es in der Regel an ihm den Sachverhalt möglichst genau aufzuklären. Doch wer trägt die Kosten, wenn sich der Arbeitgeber bei den Ermittlungen der externen Hilfe eines Detektivs bedient?

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„Unterschreiben Sie das oder Ihnen wird gekündigt"
- Widerrechtliche Drohung beim Aufhebungsvertrag –

Autor: Julia Loos

Was ist zu tun, wenn der Chef im Rahmen von Gesprächen über einen Aufhebungsvertrag mit einer außerordentlichen Kündigung droht? Zur Wirksamkeit eines solchen Vertrags bezog die 23. Kammer des LAG Berlin-Brandenburg in seiner Entscheidung vom 23.März 2021 (23 Sa 1381/20) Stellung.

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Mitbestimmung des Betriebsrats bei Neueinstellungen
(in Zeiten der Corona-Krise)

Autor: Rafael Hertz

Die Corona-Krise hat eine Vielzahl arbeitsrechtlicher Fragen hervorgebracht. Das Arbeitsgericht Köln sah sich in einem Beschlussverfahren (8 BV 202/20) kürzlich der Frage gegenübergestellt, wie sich die pandemiebedingte Wirtschaftssituation auf Beteiligungsrechte des Betriebsrates auswirkt.

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Corona-Selbsttest als Arbeitszeit?

Autor: Dr. Christian Bloth

Ist die für die Durchführung eines Corona-Selbsttests erforderliche Zeit als Arbeitszeit im betriebsverfassungsrechtlichen Sinne zu werten?

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